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	<title>Kommentare zu: Offener Brief an Rektor Fischer</title>
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	<description>UnsereUni bewegt</description>
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		<title>Von: einer, der mal noch gegen studiengebühren demonstrierte</title>
		<link>http://www.unsereuni.ch/weitere/offener-brief-an-rektor-fischer/comment-page-1/#comment-384</link>
		<dc:creator>einer, der mal noch gegen studiengebühren demonstrierte</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 11:11:51 +0000</pubDate>
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		<description>wo steht denn das bei marx, lenin, bakunin? zufällig habe ich die im gegensatz zu dir gelesen und das steht da nicht drin. desweiteren ist es vollkommen logisch das proteste von links infiltriert werden oder hast du dir erwartet dass ein paar jungsvpler vorbeikommen und die protest-forderungen diskutieren? grüsse an den elfenbeinturm...

dr. phil. hist. rer. soz. psych. dr. dr. med. dr. dr. gian-franco sauwichtig</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wo steht denn das bei marx, lenin, bakunin? zufällig habe ich die im gegensatz zu dir gelesen und das steht da nicht drin. desweiteren ist es vollkommen logisch das proteste von links infiltriert werden oder hast du dir erwartet dass ein paar jungsvpler vorbeikommen und die protest-forderungen diskutieren? grüsse an den elfenbeinturm&#8230;</p>
<p>dr. phil. hist. rer. soz. psych. dr. dr. med. dr. dr. gian-franco sauwichtig</p>
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		<title>Von: Gian-Luca</title>
		<link>http://www.unsereuni.ch/weitere/offener-brief-an-rektor-fischer/comment-page-1/#comment-298</link>
		<dc:creator>Gian-Luca</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 11:52:17 +0000</pubDate>
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		<description>Nachdem ich den Protest und die damit einhergehende Medienkampagne mit Interesse verfolgt und die Aktionen und Plena entweder selber besucht oder zumindest mit Kommilitoninnen und KOmmilitonen diskutiert habe, eröffnet sich mir dieser Brief als unselige, aber logische Konsequenz der Entwicklung der vergangenen acht Tage.

Zum ersten einige Punkte zu dem Brief:
Zunächst erstaunt es doch sehr, dass die Verfasser es nicht als nötig erachtet haben, sich an die grundlegenden Formalia eines anständigen Briefes zu halten. &quot;Lieber Rektor&quot; steht da. Ich kann durchaus verstehen, dass man sich aufgrund der ideologischen Perspektive nicht zu einem &quot;Magnifizenz&quot; durchringen wollte, was auch seltsam gewesen wäre, aber ein &quot;Sehr geehrter&quot; wäre wohl dringelegen. Das führt mich zu einem weiteren Punkt: Ist die Respektlosigkeit vor dem Rektor wohl programmatisch, so verwundert doch umsomehr, dass dieser zur Unterschrift einer gemeinsamen Erklärung aufgefordert wird, trotzdessen, dass man ihm offensichtlich alle Sachkompetenz und den Willen abspricht, sich für die betroffenen Studenten einzusetzen. Wird hier versucht, von der Hand gefüttert zu werden, die man beissen möchte?

Die andere Entwicklung, die ich zwar aufgrund ihrer Vorhersehbarkeit nicht mit Sorge, aber Irritation wahrgenommen habe, war die Kaperung der Besetzung durch Gruppen wie dem RAZ und mindestens noch der RJZ. 
Ich hatte mir den Beginn der Aktion ziemlich genau angeschaut und hatte mich wenig über die Anwesenheit von VertreterInnen der revolutionären Avantgarde von RJZ und RAZ gewundert. Was mich dann aber im Verlauf der letzten Woche wirklich frappiert hat, war, dass die Veranstaltungen von diesen Vertretern gekapert oder zumindest in diese ideologische Richtung &quot;geschubst&quot; wurde. Hierzu noch eine strategische Überlegung: Glauben die Besetzer, dass sie eine legitime Vertretung der Studenten der Universität Zürich darstellen können, wenn die von ihnen organisierten Veranstaltungen zweifelsfrei im linken politischen Spektrum verortbar sind? Wäre hier nicht eher ideologische Parität oder gar Neutralität angezeigt gewesen? 
Das führt mich zu einem letzten Gedanken: Legitimität und Agenda. 
So sehr Gentrifizierung von Stadtgebieten und die Kriegsmaterialpolitik von tagespolitischem Interesse sein mögen, so wenig haben sie mit Bildungspolitik zu tun. Wo war der Vortrag über die Entwicklung des Bolognasystems? Wo war der Erfahrungsaustausch und v.a.: Wo waren die Betroffenen, die aufgrund der laut kritisierten Präsenzpflicht nicht arbeiten konnten, von der Teilnahme an NGOs und dergleichen abgehalten wurden? 

Diese Punkte sind meineserachtens Ausdruck des grössten Problems dieser Besetzung: Sie sind die Karikatur eines Protests, durchgeführt von Wenigen, die wenig Betroffen sind (oder hat der Reclamverlag plötzlich Mehrheitsanteile am Deutschen Institut?), die wenig Ahnung von den tatsächlichen (bildungs-)politischen Strukturen des Kantons und insbesondere der funktionsweise der Universität Zürich haben.

Hätten sich die Hauptorganisatoren vorgehend vorbereitet und hätten sie sich wirklich mal mit den Kollegen Marx, Lenin, Bakunin und MArighella auseinandergesetzt, dann wüssten sie, dass eine als legitim erachtete Avantgarde automatisch auf den Rückhalt der Massen stösst. Dazu sind sie wohl aber aufgrund der exorbitanten oekonomischen Zwänge ihres Tagesablaufs und der unfairen Präsenzpflicht nicht gekommen.

Gian-Luca, cand.phil.hist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich den Protest und die damit einhergehende Medienkampagne mit Interesse verfolgt und die Aktionen und Plena entweder selber besucht oder zumindest mit Kommilitoninnen und KOmmilitonen diskutiert habe, eröffnet sich mir dieser Brief als unselige, aber logische Konsequenz der Entwicklung der vergangenen acht Tage.</p>
<p>Zum ersten einige Punkte zu dem Brief:<br />
Zunächst erstaunt es doch sehr, dass die Verfasser es nicht als nötig erachtet haben, sich an die grundlegenden Formalia eines anständigen Briefes zu halten. &#8220;Lieber Rektor&#8221; steht da. Ich kann durchaus verstehen, dass man sich aufgrund der ideologischen Perspektive nicht zu einem &#8220;Magnifizenz&#8221; durchringen wollte, was auch seltsam gewesen wäre, aber ein &#8220;Sehr geehrter&#8221; wäre wohl dringelegen. Das führt mich zu einem weiteren Punkt: Ist die Respektlosigkeit vor dem Rektor wohl programmatisch, so verwundert doch umsomehr, dass dieser zur Unterschrift einer gemeinsamen Erklärung aufgefordert wird, trotzdessen, dass man ihm offensichtlich alle Sachkompetenz und den Willen abspricht, sich für die betroffenen Studenten einzusetzen. Wird hier versucht, von der Hand gefüttert zu werden, die man beissen möchte?</p>
<p>Die andere Entwicklung, die ich zwar aufgrund ihrer Vorhersehbarkeit nicht mit Sorge, aber Irritation wahrgenommen habe, war die Kaperung der Besetzung durch Gruppen wie dem RAZ und mindestens noch der RJZ.<br />
Ich hatte mir den Beginn der Aktion ziemlich genau angeschaut und hatte mich wenig über die Anwesenheit von VertreterInnen der revolutionären Avantgarde von RJZ und RAZ gewundert. Was mich dann aber im Verlauf der letzten Woche wirklich frappiert hat, war, dass die Veranstaltungen von diesen Vertretern gekapert oder zumindest in diese ideologische Richtung &#8220;geschubst&#8221; wurde. Hierzu noch eine strategische Überlegung: Glauben die Besetzer, dass sie eine legitime Vertretung der Studenten der Universität Zürich darstellen können, wenn die von ihnen organisierten Veranstaltungen zweifelsfrei im linken politischen Spektrum verortbar sind? Wäre hier nicht eher ideologische Parität oder gar Neutralität angezeigt gewesen?<br />
Das führt mich zu einem letzten Gedanken: Legitimität und Agenda.<br />
So sehr Gentrifizierung von Stadtgebieten und die Kriegsmaterialpolitik von tagespolitischem Interesse sein mögen, so wenig haben sie mit Bildungspolitik zu tun. Wo war der Vortrag über die Entwicklung des Bolognasystems? Wo war der Erfahrungsaustausch und v.a.: Wo waren die Betroffenen, die aufgrund der laut kritisierten Präsenzpflicht nicht arbeiten konnten, von der Teilnahme an NGOs und dergleichen abgehalten wurden? </p>
<p>Diese Punkte sind meineserachtens Ausdruck des grössten Problems dieser Besetzung: Sie sind die Karikatur eines Protests, durchgeführt von Wenigen, die wenig Betroffen sind (oder hat der Reclamverlag plötzlich Mehrheitsanteile am Deutschen Institut?), die wenig Ahnung von den tatsächlichen (bildungs-)politischen Strukturen des Kantons und insbesondere der funktionsweise der Universität Zürich haben.</p>
<p>Hätten sich die Hauptorganisatoren vorgehend vorbereitet und hätten sie sich wirklich mal mit den Kollegen Marx, Lenin, Bakunin und MArighella auseinandergesetzt, dann wüssten sie, dass eine als legitim erachtete Avantgarde automatisch auf den Rückhalt der Massen stösst. Dazu sind sie wohl aber aufgrund der exorbitanten oekonomischen Zwänge ihres Tagesablaufs und der unfairen Präsenzpflicht nicht gekommen.</p>
<p>Gian-Luca, cand.phil.hist.</p>
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		<title>Von: Balthasar</title>
		<link>http://www.unsereuni.ch/weitere/offener-brief-an-rektor-fischer/comment-page-1/#comment-297</link>
		<dc:creator>Balthasar</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 08:20:21 +0000</pubDate>
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		<description>Nein, das ist kein Angriff in den Rücken. Das ist eine Forderung, die - auf einer anderen Ebene freilich - genauso legitim ist, wie jene der Besetzerinnen und Besetzer. Man kann nicht erwarten, dass alle der gleichen Meinung sind. Das Ziel muss sein, zwischen den Positionen zu vermitteln und möglichst bald eine Lösung zu finden, die den verschiedenen Bedürfnissen gerecht wird. Möglicherweise ist Bologna aber nicht das geeignete System, um allen gerecht zu werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, das ist kein Angriff in den Rücken. Das ist eine Forderung, die &#8211; auf einer anderen Ebene freilich &#8211; genauso legitim ist, wie jene der Besetzerinnen und Besetzer. Man kann nicht erwarten, dass alle der gleichen Meinung sind. Das Ziel muss sein, zwischen den Positionen zu vermitteln und möglichst bald eine Lösung zu finden, die den verschiedenen Bedürfnissen gerecht wird. Möglicherweise ist Bologna aber nicht das geeignete System, um allen gerecht zu werden.</p>
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		<title>Von: O. Lahrsen</title>
		<link>http://www.unsereuni.ch/weitere/offener-brief-an-rektor-fischer/comment-page-1/#comment-295</link>
		<dc:creator>O. Lahrsen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 05:03:20 +0000</pubDate>
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		<description>a propos angriff in den rücken, der fvoec vertritt einfach die anliegen der mehrheit der studierenden:
Im uniboard haben sich 326 zu 41 studenten für die sofortige Auflösung der Besetzung ausgesprochen. Dies entspricht 88.83 % und ist ein Faktum. Dies ist eine klare Stellungnahme ohne irgendwelche schludrige Argumentation. Danke fürs publizieren (wenn ihr es denn tut).
es sind fast 88% die die Zeit nicht investieren möchten zum diskutieren, ich möchte diese Zeit auch besser nutzen. Ich denke es ist repräsentativ aber ihr könnt gerne mal eine repräsentative umfrage unter den 25&#039;000 studierenden starten. Der ausgang lässt sich statistisch abschätzen. Die Diskussionen waren mehrheitlich inhaltslos und zeitraubend, weil kräftige Argumente fehlen und hauptsächlich auf politische ideologien bezug genommen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>a propos angriff in den rücken, der fvoec vertritt einfach die anliegen der mehrheit der studierenden:<br />
Im uniboard haben sich 326 zu 41 studenten für die sofortige Auflösung der Besetzung ausgesprochen. Dies entspricht 88.83 % und ist ein Faktum. Dies ist eine klare Stellungnahme ohne irgendwelche schludrige Argumentation. Danke fürs publizieren (wenn ihr es denn tut).<br />
es sind fast 88% die die Zeit nicht investieren möchten zum diskutieren, ich möchte diese Zeit auch besser nutzen. Ich denke es ist repräsentativ aber ihr könnt gerne mal eine repräsentative umfrage unter den 25&#8217;000 studierenden starten. Der ausgang lässt sich statistisch abschätzen. Die Diskussionen waren mehrheitlich inhaltslos und zeitraubend, weil kräftige Argumente fehlen und hauptsächlich auf politische ideologien bezug genommen wird.</p>
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	<item>
		<title>Von: Monsieur Croche</title>
		<link>http://www.unsereuni.ch/weitere/offener-brief-an-rektor-fischer/comment-page-1/#comment-294</link>
		<dc:creator>Monsieur Croche</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 00:11:02 +0000</pubDate>
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		<description>Angriff in den Rücken oder so: http://www.fvoec.ch/cms/images/stories/offener_Brief_des_fvoec.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Angriff in den Rücken oder so: <a href="http://www.fvoec.ch/cms/images/stories/offener_Brief_des_fvoec.pdf" rel="nofollow">http://www.fvoec.ch/cms/images/stories/offener_Brief_des_fvoec.pdf</a></p>
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		<title>Von: Sind die Würfel bereits gefallen? &#8212; Monsieur Croche</title>
		<link>http://www.unsereuni.ch/weitere/offener-brief-an-rektor-fischer/comment-page-1/#comment-291</link>
		<dc:creator>Sind die Würfel bereits gefallen? &#8212; Monsieur Croche</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 22:48:13 +0000</pubDate>
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		<description>[...] nicht auf Fischers Angebot eingegangen und hält die Besetzung weiterhin aufrecht. Siehe hierzu der offene Brief an Rektor Fischer. Viel Durchhaltekraft euch allen! Wie gefällt dir dieser Artikel? (No Ratings Yet) &#160;Loading [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] nicht auf Fischers Angebot eingegangen und hält die Besetzung weiterhin aufrecht. Siehe hierzu der offene Brief an Rektor Fischer. Viel Durchhaltekraft euch allen! Wie gefällt dir dieser Artikel? (No Ratings Yet) &nbsp;Loading [...]</p>
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		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.unsereuni.ch/weitere/offener-brief-an-rektor-fischer/comment-page-1/#comment-289</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 20:30:54 +0000</pubDate>
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		<description>Findi guet.

Aber noch besser wäre, wenn Ihr nicht nur Rektor Fischer auffordert, einen Brief zuhanden des Kantonsrats zu unterzeichnen, sondern auch alle, auf die er gestern die Verantwortung abgeschoben hat. Und alle, die Solidaritätsbekundungen und andere unterstützende Erklärungen abgegeben haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Findi guet.</p>
<p>Aber noch besser wäre, wenn Ihr nicht nur Rektor Fischer auffordert, einen Brief zuhanden des Kantonsrats zu unterzeichnen, sondern auch alle, auf die er gestern die Verantwortung abgeschoben hat. Und alle, die Solidaritätsbekundungen und andere unterstützende Erklärungen abgegeben haben.</p>
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