Aktion zur Rektorenkonferenz

Abgelegt unter: Bern, Weitere — Schlagwörter: — Bern @ 22. Januar 2010

Link zum Video der Rektorenkonferenz:

http://www.plebstv.com/a/aa06f36e01/Bildungsdemo_waehrend_der_RektorenkonferenzCRUZ_in_Bern

Am 21. Januar fand die Rektorenkonferenz (nein, es hat keine Rektorinnen) CRUS in Bern statt. Die CRUS ist ein Gremium, das bei wichtigen hochschulpolitischen Entscheidungen über Einfluss verfügt, jedoch weder demokratisch legitimiert noch offen ist für Mittelbau und Studierende.

Federführend wirkte die CRUS vor allem bei der Umsetzung der Bologna-Reform, die aus Bildung eine markttaugliche Ware gemacht hat.

Neben der Umsetzung der Bologna-Reform beschäftigt sich die CRUS hauptsächlich mit hochschulpolitischer Lobbyarbeit. Statt sich kritisch mit den aktuellen Entwicklungen auseinanderzusetzen und Bildung für alle zu fordern, reiht sich die CRUS in den Sprechchor der dominanten Wirtschaftsdiskurse ein: In Stellungsnahmen fordert sie mehr Autonomie für die Universitäten und stärkere Konkurrenz zwischen diesen. Hinter der Forderung nach Autonomie steckt die Vorstellung, dass Universitäten wie private Unternehmen geführt werden sollen, d.h. die Rektoren sollen ohne demokratische Mitsprache der Universitätsangehörigen frei über Zielsetzungen, Finanzen, Personal, Organisation und Sachmittel der Universitäten bestimmen dürfen.

Die Forderung nach mehr Wettbewerb zwischen den Universitäten zeigt, wie ernst ihnen die Ökonomisierung der Bildung ist. Wettbewerb zwischen Hochschulen führt zu Eliteuniversitten, ungleichen Bildungsmöglichkeiten und zum Verschwinden unrentabler – aber wertvoller – Studienbereiche.

Studierende der Universitäten Bern, Lausanne, Basel und Zürich versammelten sich deshalb am 21.1. in Bern zu kreativem Protest gegen die CRUS. Das blinde Jagen nach ECTS-Punkten und die Verschulung der Uni wurden ebenso in einem Theater dargestellt wie “Bologna. Drama in vier Akten”. Während der Kundgebung konnten wir mit zwei Rektoren zu der CRUS und der Räumung der Uni Zürich sprechen.

Kritische Universität von unten

Abgelegt unter: Basel — Schlagwörter: — Rafael @ 4. Januar 2010

Im Rahmen des Anderen Davos findet am Freitag den 29. Januar in der Aula der Uni Basel eine Veranstaltung zum Thema kritische Bildung statt.

Freitag, 29. Januar, 16 bis 18 Uhr

Kritische Universität – Uni von unten

Das Andere Davos findet an der Universität statt, oder: an einem öffentlichen Ort, der den Austausch erlaubt, einen Dialog über die Kritik eines Systems und über die Mobilisierungen gegen die sozialen Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse zu führen. In diesem Rahmen geht es darum, das kritische und so genannte akademische Denken mit Erfahrungen von autonomen Bildungsprojekten von Frauen, MigrantInnen und Lohnabhängigen zu verbinden.

Daran werden teilnehmen: Franz Schultheis (Professor), „Welche Verbindung zwischen den kritischen Sozialwissenschaften und den sozialen Kämpfen?“; Ueli Mäder (Professor), „Warum findet das ­Andere Davos an der Universität Basel statt?“; Claudia Nogueira, Professorin an der Universidade ­Federal de Santa Catarina, (Brasilien), „Erfahrungen autonomer Bildung”; Avji Sirmoglu von Planet 13, Basel, „Die Bildung der Prekären“; Felipe Polania, Verein „Bildung für alle“ an der Autonomen Schule Zürich, „Schule als politische Aktion in der ­Flüchtlings­­bewegung“; Teilnahme weiterer MigrantInnen, usw.

Des weiteren sind am anderen Davos Podien und Workshops mit folgenden Personen geplant:
Silvia Lazarte (Präsidentin der konstituierenden Versammlung Boliviens), Tariq Ali, Noam Chomsky (live Videointerview), einer Vertreterin der Bewegung der MigrantInnen in den USA, Gianni Frizzo von Officine Bellinzona, einer Vertreterin der Landlosenbewegung MST in Brasilien u.a.m.

Am Freitag Abend spielt die Gruppe Zisa um 22:30 im Keller.

Gratis übernachtungsplätze sind vor Ort vorhanden.

Ausführliches Programm für den 29./30. Januar auf : http://www.otherdavos.net/PDF/AutreDavosDe3xA4_k.pdf

Letztes Plenum vor Weihnachten

Abgelegt unter: Basel — Schlagwörter: — Cedric @ 18. Dezember 2009

Heute Freitag 18.12. um 16h im Studicafe.
Traktanden und alles weitere auf dem Wiki oder heute um 16h im Studicafe. Bis dann.

Ziska Lovis in Concert

Abgelegt unter: Basel — Schlagwörter: — Lisa @ 17. Dezember 2009

Die Bewegung UnsereUni lädt ein und zwar zu Konzert und DJ:

Am 26.12 in der Kulturvilla (Wettsteinallee 40)

Ab 20h VoKü
Ab 21.30h Konzert: ZISKA LOVIS
Danach Musik und Tanz mit Lilly-Rose

    ZISKA LOVIS: DUO ROCK ETC SLASH DEUTSCHE TEXTE

Ziska Lovis spielt melancholische Eigenkompositionen, Geschichten von seltsamen Gestalten und Momenten auf der Türschwelle. Lieder über Mäuse, Mädchen und Morgen, über den Tod auf Raten, den alltäglichen Sternenspaten. In der Waschküche. Die Leute trinken, reden und sterben.
Franziska Staubli singt deutsch, spielt Stromgitarre dazu und ihr Loopgerät assisitiert. Axel Vuille spielt Schlagzeug.

Veranstaltungen in der Woche 48

Abgelegt unter: Zürich — Schlagwörter: — Zuerich @ 12. Dezember 2009

Das Mediencommunique für die Demo vom Samstag ist auf unserer Homepage www.unsereunizh.ch abrufbar.

Des Weiteren stellen wir euch noch die Veranstaltungen für nächste Woche vor:

Am Sonntag den 13. Dezember findet um ca.20 Uhr das Konzert von Moe&Shing im Pavillon HIM statt. Hintergründige Songs und explosive Gitarrenkünste, eloquent dargeboten: Das sind Moe&Shing. Die beiden Brüder stehen in der reichen Tradition des Berner Liedguts à la Mani Matter, veredeln den klassischen Mundart-Chanson aber mit starken Swing- und Reggae-Anleihen. Der typische Moe&Shing-Sound ergänzt die mal ironischen, mal melancholischen, zuweilen auch surreal-schrägen Texte aus der Feder von Dom Moe (oder Shing?) perfekt – “Eine wahrlich extraordinäre Mischung”, findet Sam Moe (oder Shing?).

Am Mittwoch den 16. Dezember um 16.15 Uhr kriegt unsereuni Besuch von Peter-Ulrich Merz-Benz, Professor an den Instituten für Soziologie und Philosophie an der Universität Zürich. Er wird unter dem Titel „Braucht es soziologische Bildung?“ über den Stand der Soziologie an der Uni Zürich sprechen. Damit ist die Diskussion eröffnet zur Entwicklung von Inhalten und Methoden am Institut, einerseits; Auswirkungen auf die Lehre im Zusammenhang mit der Reformierung der Hochschulen andererseits; und nicht zuletzt der Bewertung dieser beiden Aspekte in Perspektive auf die Idee von Soziologie als selbstbewusster, reflexiver und emanzipatorischer Praxis. Diskussion bis mindestens 18.30 Uhr, danach entweder Plenum im Theorieraum oder Weiterdenken bei Kaffe und Vodka in unserer DenkBar.

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