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	<title>#unsereuni &#187; Weitere</title>
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	<description>UnsereUni bewegt</description>
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		<title>Globale Aktionswelle</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 14:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weitere]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein internationales Netzwerk von BildungsaktivistInnen kündigt für den Herbst 2010 gemeinsame Proteste an. Aktive aus aller Welt veranstalten morgen im Zuge des „Day of United Symbolic Actions“ Aktivitäten gegen die zunehmende Privatisierung öffentlicher Bildung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein internationales Netzwerk von BildungsaktivistInnen kündigt für den Herbst 2010 gemeinsame Proteste an. Aktive aus aller Welt veranstalten morgen im Zuge des „Day of United Symbolic Actions“ Aktivitäten gegen die zunehmende Privatisierung öffentlicher Bildung.</strong></p>
<p>Im Oktober und   November 2009 gab es bereits massenhaften Protest gegen die zunehmende  Privatisierung öffentlicher Bildung, den &#8220;Bologna-Prozess&#8221; und die damit  verbundenen Probleme, sowie  für freie und emanzipatorische Bildung mit  uneingeschränktem Zugang für alle!</p>
<p>Die letzten   Monate wurden genutzt, um das weltweite Netzwerk zwischen den  BildungsaktivistInnen zu stärken und deutlich zu machen, dass alle  Gruppen erfolgreicher ihrem Bestreben  sein werden, wenn sie sich auf  globaler Ebene vereinen. Schließlich sind  die Probleme in großem Ausmaß  identisch.</p>
<p>Das   „International Student Movement“ ist eine unabhängige Plattform, die  sich zahlreicher Internetwerkzeuge bedient, um einen umfassenden  Informationsfluss und die allgemeine Kommunikation zwischen  AktivistInnen in Australien, Nepal, den USA, Puerto Rico, Großbritannien  und anderswo auf der Welt zu ermöglichen.</p>
<p>Hunderte   Menschen aus vielen verschiedenen Regionen der Welt, die sich mit dem  Zustand von Bildung  auseinandersetzen, fanden sich an der  Ruhr-Universität in Bochum für den &#8220;<a href="http://educationcongress.eu/">European Education Congress</a>&#8221;  Ende März 2010 zusammen, um Visionen auszutauschen und Beziehungen über  staatliche Grenzen hinweg zu knüpfen. Der Kongress  zeigte wieder einmal  deutlich, dass die zunehmenden Kosten für den  individuellen Zugang zu  Bildung, Einschnitte in den Haushalten und eine Zunahme des Einflusses  von Wirtschaftsinteressen (durch extra aufgestellte Gremien &#8211; wie z.B.  den Hochschulrat) und eine kontinuierliche  Entdemokratisierung von  Bildungseinrichtungen – um nur einige zu nennen – bei weitem keine  Probleme sind die sich auf  die lokale oder nationale Ebene reduzieren  lassen – sondern tatsächlich  Menschen überall betreffen. Wie Mutiara  Ika, eine studentische Aktivistin in Indonesien, es  ausdrückt: „Der Einsatz für freie Bildung kennt einfach keine   Grenzen!“. Sie setzt fort: „Freie und emanzipatorische Bildung für alle  ist  eine grundsätzliche Voraussetzung für jede Gesellschaft, welche  sich  als demokratisch versteht.&#8221;.</p>
<p>Deshalb   beschlossen bildungsaktivistische Gruppen, bei ihren zukünftigen  Protesten vermehrt gemeinsam zu handeln. Als ersten Schritt beschlossen  sie, den 16. Juni als “Day of United Symbolic Actions” zu deklarieren.<br />
An diesem Tag werden Gruppen weltweit an zahlreichen Orten öffentlich   die im Herbst diesen Jahres anstehenden „Global Wave of Action for   Education“ ankündigen. Diese wird bereits in mehreren Ländern   vorbereitet und koordiniert. Den Startschuss für diese wird   voraussichtlich ein großer Aktionstag in den U.S.A. am 7. Oktober   darstellen. Anschließend wird es mit Besetzungen in Italien und darüber  hinaus zu einer größeren Dynamik in Europa  kommen. Zu bestimmten  Zeitpunkten werden sich auch Gruppierungen aus  Afrika, Asien und  anderswo einbringen.</p>
<p>Hier ist eine   Übersicht einiger Aktionen, die morgen als Teil des „Day of United  Symbolic Action“ stattfinden werden:</p>
<ul>
<li><strong>Deutschland</strong>:   In Dresden wird eine landesweite Demonstration stattfinden. Zu dieser  ruft ein  breites Bündnis auf, allen voran die Konferenz der  Studierendenschaft Sachsen.<br />
In Marburg (Hessen) werden  AktivistInnen ein Banner am Universitätsgebäude anbringen und zur  Teilnahme am “Global Wave of Action for Education” diesen Herbst  aufrufen.<br />
In Wilhelmshaven (Niedersachsen) inszenieren  AktivistInnen eine Kunstdarstellung, um die Nachricht der bevorstehenden  “global wave” in die  Öffentlichkeit zu tragen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Indonesien</strong>:   Eine landesweite Organisation namens PEMPEBASAN mobilisiert für   Massenaktionen in zahlreichen Regionen, darunter Jakarta, Yogyakarta,  Ost-Kalimantan, Palu-Centre Sulawesi, Süd-Sulawesi, Madura-Ost-Java und  Temate-Nord-Maluku. Der Protest richtet sich dort zusätzlich gegen die   steigenden Preise für Elektrizität und Nahrung, sowie für freie  öffentliche Bildung.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Kosovo</strong>:  AktivistInnen der  NGO N’Solidaritet veranstalten eine symbolische Aktion vor der  Philosophischen Fakutät der Universität von Prishtina.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Nepal</strong>:   Die weltweite Nepalesische Studierendenorganisation (WNSO) wird ein  Programm für freie und emanzipatorische Bildung in der Hauptstadt  Kathmandu durchführen.<br />
Daran teilnehmen werden studentische  Vertretungen sowie des Bundes der LehrerInnen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Philippinen</strong>:   Das &#8220;League of Filipino Students&#8221; (LFS) hält eine Protestaktion vor  dem Haus des Präsidenten in der Hauptstadt Manila ab. Sie protestieren gegen  die acht größten Belastungen der Jugend: 1. Erhöhung der   Studiengebühren, des Schulgeldes und anderer Gebühren, 2. Ein zu   geringer öffentlicher Haushalt für Bildung, 3. Kürzungen von   Klassenräumen und inadequate Ausstattung, 4. Starke Zunahme von   Abbrüchen auf allen Ebenen in Folge der finanziellen Belastung, 5. Die   zunehmende Demontierung von  Forschungs-, Entwicklungs-, und  Eigentumsrechten, 6. Exportorientierte  Lehrplan- und Arbeitspolitik, 7.  Schließung von Studierendenvertretungen  und Studierendenpublikationen,  8. Nicht durchsetzungsfähige  Regierungsbehörden.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Puerto Rico:</strong> Studierende der Universität Puerto Rico  (Campus Rio Piedras) werden ein älteres Haus besetzen und entsprechend  umgestalten. Ein Programm für den Tag ist schon ausgearbeitet.  Einzelheiten dazu auch <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=134295343248295">hier</a>.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Russland</strong>:   Eine Gruppe autonomer ArbeiterInnen mobilisiert LehrerInnen,  ArbeiterInnen und Angestellte in Bildungseinrichtungen, Eltern und  Studierende für einen spontanen Flashmob in St. Petersburg.<br />
Eine  weitere Gruppe, welche sich &#8220;Civil Initiative for Social Human Rights&#8221;  nennt wird ihre vierte Mahnwache und Straßentheater durchführen in  Samara. Ihre Aktionen richten sich auch gegen ein neulich  verabschiedetes Gesetz, welches den Weg für die Kommerzialisierung  öffentlich finanzierter Einrichtungen ebnet.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Schweiz</strong>:   Eine Gruppe namens “Unsere Uni”, hervorgegangen aus den Protesten im  vergangenem Herbst, führt in Bern als Teil des Aktionstages ein  Straßentheater auf.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Sierra  Leone</strong>: Wie in vielen anderen Ländern des Kontinents finden in<br />
Sierra Leone Aktionen und Ereignisse als Teil des “African Child’s Day”  statt, die von einem breiten Bündnis getragen werden. Das „National  Youth Coalition Student Assembly” organisiert Versammlungen, die beide  Aktionsrahmen miteinander verbinden.</li>
</ul>
<p>Weiter unten   finden Sie eine Liste mit Kontaktmöglichkeiten einiger Gruppen, die an  dem morgigen Aktionstag  teilnehmen werden. Kontaktiere Sie diese, um  weitere Einzelheiten zu  ihren lokalen Umständen zu erfahren.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Um in   Zukunft aktuelle Neuigkeiten im Zusammenhang mit der „Global Wave of  Action for Education“ zu erhalten, können Sie den </strong><a href="http://www.edu-movement.org/en/newsletter/" target="_blank"><strong>Newsletter</strong></a><strong> abonieren [Inhalte   werden auf englisch versendet].</strong></p>
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		<title>denkzettel #2</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 09:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weitere]]></category>
		<category><![CDATA[front]]></category>

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		<description><![CDATA[Die zweite Ausgabe der unabhängigen Studierendenzeitschrift denkzettel ist erschienen. Du findest sie zu Semesterende an den beteiligten Unis Fribourg, Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich.

Die französische Version findet ihr hier
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zweite Ausgabe der unabhängigen Studierendenzeitschrift <em>denkzettel</em> ist erschienen. Du findest sie zu Semesterende an den beteiligten Unis Fribourg, Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich.</p>
<p><object style="width:500px;height:340px" ><param name="movie" value="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v1/IssuuViewer.swf?mode=embed&amp;documentId=100527084544-5e066eb0f6134f4dbe5f740bd2515a44&amp;docName=denkzettel_2&amp;username=unsereuni&amp;loadingInfoText=denkzettel%20%232&amp;showFlipBtn=true&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Flight%2Flayout.xml" /><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="menu" value="false"/><embed src="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v1/IssuuViewer.swf" type="application/x-shockwave-flash" style="width:500px;height:340px" flashvars="mode=embed&amp;documentId=100527084544-5e066eb0f6134f4dbe5f740bd2515a44&amp;docName=denkzettel_2&amp;username=unsereuni&amp;loadingInfoText=denkzettel%20%232&amp;showFlipBtn=true&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Flight%2Flayout.xml" allowfullscreen="true" menu="false" /></object></p>
<p>Die französische Version <a title="indisciplinarité #2" href="http://issuu.com/unsereuni/docs/indisciplinarite" target="_blank">findet ihr hier</a></p>
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		<title>Berlinska Droha an unsereruni</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 09:42:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cedric</dc:creator>
				<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Weitere]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag 14. Mai Konzert mit Berlinska Droha http://www.myspace.com/berlinskadroha
Im Engelhofkeller beim slawischen Seminar (Nadelberg 4) in Basel.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag 14. Mai Konzert mit Berlinska Droha <a title="Berlinska Droha" href="http://www.myspace.com/berlinskadroha">http://www.myspace.com/berlinskadroha</a></p>
<p>Im Engelhofkeller beim slawischen Seminar (Nadelberg 4) in Basel.</p>
<p><a href="http://www.unsereuni.ch/wp-content/uploads/2010/05/Berlinska-droha-FlyerII.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-947" title="Berlinska droha FlyerII" src="http://www.unsereuni.ch/wp-content/uploads/2010/05/Berlinska-droha-FlyerII-219x300.jpg" alt="" width="438" height="600" /></a></p>
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		<title>Autonomen Schule Zürich und des Bleiberecht-Kollektivs Zürich</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 19:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weitere]]></category>
		<category><![CDATA[front]]></category>

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		<description><![CDATA[M E D I E N M I T T E I L U N G des Vereins Bildung für Alle, der
Autonomen Schule Zürich und des Bleiberecht-Kollektivs Zürich
Zürich, 19. April 2010
AUTONOME KULTUR UND BILDUNG STATT REPRESSION UND KNÄSTE
In der Nacht auf Montag, 19. April wurde die Baracke an der Hohlstrasse
170 auf dem Güterbahnhof-Gelände besetzt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>M E D I E N M I T T E I L U N G des Vereins Bildung für Alle, der<br />
Autonomen Schule Zürich und des Bleiberecht-Kollektivs Zürich</p>
<p>Zürich, 19. April 2010</p>
<p>AUTONOME KULTUR UND BILDUNG STATT REPRESSION UND KNÄSTE</p>
<p>In der Nacht auf Montag, 19. April wurde die Baracke an der Hohlstrasse<br />
170 auf dem Güterbahnhof-Gelände besetzt und neu belebt. Das Gebäude<br />
steht seit mehr als einem Jahr leer. Es wird per sofort für verschiedene<br />
Bildungs- und Kulturprojekte neue Heimat sein, die zurzeit durch die<br />
Stadt wandern.</p>
<p>Die Besetzer_innen stellen den befreiten Raum unter anderem dem Verein<br />
Bildung für Alle zu Verfügung. Seit mehr als einem Jahr besuchen dort<br />
rund hundert illegalisierte Flüchtlinge und Migrant_innen, aber auch<br />
Asylbewerber_innen, deren Antrag noch im Verfahren ist, drei Mal die<br />
Woche Deutschkurse. Es sind Menschen, denen der Weg zur Bildung und<br />
Selbstbestimmung vom Bund und Kanton aktiv verweigert wird.<br />
Ebenso wird die Baracke mit verschiedenen autonomen Kultur- und<br />
Bildungsanlässen belebt werden. Bereits heute Nachmittag wird die erste<br />
Veranstaltung der neuen Autonomen Schule Zürich stattfinden, ein Vortrag<br />
über Gastfreundschaft. Ebenso werden die Teilnehmenden des Deutschkurses<br />
ihr neues Heim besichtigen.</p>
<p>Millionen für die Bedürfnisse der Mächtigen ? einst und jetzt</p>
<p>Auf dem Gelände des Güterbahnhofs soll das neue Polizei- und<br />
Justizzentrum (PJZ) gebaut werden. Der Kanton will für diesen<br />
Polizeipalast 630 Millionen Franken ausgeben. Ein in Beton gegossenes<br />
Symbol einer Politik, die von Ausgrenzung und Repression gezeichnet ist.<br />
Ein Symbol einer Politik auch, die autonome Projekte immer stärker<br />
einschränkt. Beispiele dafür sind die gewaltsame Räumung der Autonomen<br />
Schule Zürich (ASZ), die Sabotierung des Jugend Squat an der<br />
Wehntalerstrasse (beides im Januar) und der Abriss des Autonomen<br />
Kulturzentrums an der Kalkbreitestrasse 4 im März.</p>
<p>Vor 30 Jahren verteilten die Mächtigen Millionen für das Opernhaus,<br />
Symbol der Elitekultur, und räumten das Autonome Jugend Zentrum. Heute<br />
bauen sie Repressionspaläste und räumen und vertreiben autonome Kultur<br />
und Bildungsprojekte. Ebenso wie vor 30 Jahre bleibt uns nichts anders<br />
übrig, als Widerstand zu leisten. Und das tun wir.</p>
<p>Wie vor 30 Jahren: Wir wehren uns</p>
<p>Wir wehren uns gegen eine Stadt der Reichen, gegen die Gentrifizierung<br />
von Stadtkreisen wie dem Kreis 4 und 5 , gegen die ständige<br />
Schikanierung von Migrant_innen, gegen die alltäglichen und<br />
willkürlichen Personenkontrollen, gegen die Illegalisierung und<br />
Kriminalisierung von Flüchtlingen und gegen rassistische<br />
Pauschalisierungen, wie sie kürzlich von Alain Du Bois?Reymond, Direktor<br />
des Bundesamt für Migration, in einem Interview gemacht wurden.</p>
<p>Wir setzen uns ein für eine Gesellschaft ohne Ausgrenzung, für eine<br />
Stadt, in der verschiedene Welten machbar sind, eine Stadt ohne Polizei<br />
in jeder Ecke. Wir setzen uns ein für Solidarität, für eine natur- und<br />
menschfreundliche Stadt, für Schulen und Kinderkrippen, für das Recht<br />
auf Bildung, auf Migration und auf Asyl.</p>
<p>Es gibt viel zu tun. Wir bleiben dran ? in unserem neuen Zuhause an der<br />
Hohlstrasse 170.</p>
<p>Die Autorität ist angreifbar, die Utopie ist machbar.</p>
<p>Medienkontakt: 076 387 28 70<br />
<a href="http://service.gmx.net/de/cgi/g.fcgi/mail/new?CUSTOMERNO=19043501&amp;t=de2133466476.1271705487.744f26bd&amp;to=info%40bildung-fuer-alle.ch">info@bildung-fuer-alle.ch</a></p>
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		<item>
		<title>Aktionswoche 1. &#8211; 5. März</title>
		<link>http://www.unsereuni.ch/weitere/aktionswoche-1-5-marz/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 23:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weitere]]></category>
		<category><![CDATA[front]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.unsereuni.ch/?p=893</guid>
		<description><![CDATA[Mit dem Beginn des neuen Semesters und kurz vor dem Bologna-Gipfel in Wien veranstaltet #unsereuni eine schweizweite Aktionswoche. Es gibt Workshops, Diskussionen, Plena, Essen, Theater, Infostände und Rück- &#38; Ausblick an 4 verschiedenen Unis:

Di, 2. März: Bern
Mi, 3. März: Zürich
Do, 4. März: Lausanne
Fr, 5. März: Basel


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Beginn des neuen Semesters und kurz vor dem <a title="Bologna Burns!" href="http://www.bolognaburns.org" target="_blank">Bologna-Gipfel in Wien</a> veranstaltet #unsereuni eine schweizweite Aktionswoche. Es gibt Workshops, Diskussionen, Plena, Essen, Theater, Infostände und Rück- &amp; Ausblick an 4 verschiedenen Unis:</p>
<ul>
<li>Di, 2. März: <a title="Bern" href="http://www.unsereuni.ch/bern/bologna-gegengipfel-und-nachstes-plenum/" target="_self">Bern</a></li>
<li>Mi, 3. März: <a title="Zürich" href="http://www.unsereunizh.ch" target="_self">Zürich</a></li>
<li>Do, 4. März: <a title="Lausanne" href="http://www.notreunil.ch" target="_self">Lausanne</a></li>
<li>Fr, 5. März: <a title="Basel" href="http://www.unsereuni.ch/basel/aktionstag-5-marz/" target="_self">Basel</a></li>
</ul>
<p><object style="width:500px;height:400px" ><param name="movie" value="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v1/IssuuViewer.swf?mode=embed&amp;documentId=100228234733-c4417eaa17944512a2b7e2c90f63bc61&amp;docName=flyer_5_maerz_inet&amp;username=unsereuni&amp;loadingInfoText=%23unsereuni%20Aktionswoche%201.-5.%20M%C3%A4rz%20in%20der%20Schweiz&amp;showFlipBtn=true&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Flight%2Flayout.xml&amp;viewMode=presentation" /><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="menu" value="false"/><embed src="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v1/IssuuViewer.swf" type="application/x-shockwave-flash" style="width:500px;height:400px" flashvars="mode=embed&amp;documentId=100228234733-c4417eaa17944512a2b7e2c90f63bc61&amp;docName=flyer_5_maerz_inet&amp;username=unsereuni&amp;loadingInfoText=%23unsereuni%20Aktionswoche%201.-5.%20M%C3%A4rz%20in%20der%20Schweiz&amp;showFlipBtn=true&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Flight%2Flayout.xml&amp;viewMode=presentation" allowfullscreen="true" menu="false" /></object></p>
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		<title>denkzettel #1</title>
		<link>http://www.unsereuni.ch/weitere/denkzettel-1/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 11:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weitere]]></category>
		<category><![CDATA[front]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erste Ausgabe unserer schweizweiten Studierendenzeitung denkzettel ist erschienen! Ihr findet sie im neuen Semester an eurer Uni und weiteren ausgewählten Orten in den beteiligten Städten Zürich, Lausanne, Bern und Basel.

Die französische Version findet ihr hier: indisciplinarité #1
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Ausgabe unserer schweizweiten Studierendenzeitung <strong>denkzettel</strong> ist erschienen! Ihr findet sie im neuen Semester an eurer Uni und weiteren ausgewählten Orten in den beteiligten Städten Zürich, Lausanne, Bern und Basel.</p>
<p><object style="width:500px;height:340px" ><param name="movie" value="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v1/IssuuViewer.swf?mode=embed&amp;documentId=100225232652-a92e98a3ccaf4004aec3396f64ecc253&amp;docName=denkzettel__1&amp;username=unsereuni&amp;loadingInfoText=denkzettel%20%231&amp;showFlipBtn=true&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Flight%2Flayout.xml" /><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="menu" value="false"/><embed src="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v1/IssuuViewer.swf" type="application/x-shockwave-flash" style="width:500px;height:340px" flashvars="mode=embed&amp;documentId=100225232652-a92e98a3ccaf4004aec3396f64ecc253&amp;docName=denkzettel__1&amp;username=unsereuni&amp;loadingInfoText=denkzettel%20%231&amp;showFlipBtn=true&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Flight%2Flayout.xml" allowfullscreen="true" menu="false" /></object></p>
<p>Die französische Version findet ihr hier: <a href="http://issuu.com/unsereuni/docs/denkzettel_1_f_x3" target="_blank">indisciplinarité #1</a></p>
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		<title>Besetzung in Brighton Es geht weiter</title>
		<link>http://www.unsereuni.ch/weitere/besetzung-in-brighton-es-geht-weiter/</link>
		<comments>http://www.unsereuni.ch/weitere/besetzung-in-brighton-es-geht-weiter/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 13:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weitere]]></category>
		<category><![CDATA[front]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein die Studenten Bewegung ist noch lange nicht zu Ende. Hat es erst angefangen? Hier eine Nachricht die uns von Brighton GB erreicht hat:
http://defendsussex.wordpress.com/2010/02/08/occupation-statement-1/
Occupation Statement 1
We have occupied the top floor of Bramber House, University of Sussex, Brighton. There are 106 of us.
The decision to occupy has been taken after weeks of concerted campaigning during which [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein die Studenten Bewegung ist noch lange nicht zu Ende. Hat es erst angefangen? Hier eine Nachricht die uns von Brighton GB erreicht hat:</p>
<p>http://defendsussex.wordpress.com/2010/02/08/occupation-statement-1/</p>
<h2><a title="Permanent Link: Occupation Statement 1" rel="bookmark" href="http://defendsussex.wordpress.com/2010/02/08/occupation-statement-1/">Occupation Statement 1</a></h2>
<p>We have occupied the top floor of Bramber House, University of Sussex, Brighton. There are 106 of us.</p>
<p>The decision to occupy has been taken after weeks of concerted campaigning during which the university management have repeatedly failed to take away the threat of compulsory redundancies and course cuts.</p>
<p>We recognise that an attack on education workers is an attack on us.</p>
<p>The room we have occupied is not a lecture theatre but a conference centre. As such, we are not disrupting the education of our fellow students; rather, we are disrupting a key part of management’s strategy to run the university as a profitable business.</p>
<p>They’re occupying everywhere in waves across California, New York, Greece, Croatia, Germany and Austria and elsewhere – and not only in the universities. We send greetings of solidarity and cheerful grins to all those occupation movements and everyone else fighting the pay cuts, cuts in services and jobs which will multiply everywhere as bosses and states try and pull out of the crisis.</p>
<p>But we are the crisis.</p>
<p>Profitability mean nothing against the livelihoods destroyed, lost homes, austerity measures, green or otherwise. We just heard we’ve increased ‘operational costs’ – they’d set out the building for a meeting and now they’ll have to do it again</p>
<p>We’ll show them “operational costs.”</p>
<p>Occupy again and again and again.</p>
<p>NO CUTS ANYWHERE.</p>
<p>THE UNIVERSITY IS A FACTORY. STRIKE. OCCUPY.</p>
<p>-All the occupiers of the 8th of February.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Unsere besten Wünsche und viel Kraft nach Brighton!<br />
Sie haben ein globales Bildungssystem geschaffen, nun ernten sie globalen Widerstand!</p>
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		<title>Bologna-Gipfel 11. &#8211; 12. März in Wien!</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 21:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 11. bis 12. März werden die Bildungsminister*innen 46 europäischer Staaten, zur 10-Jahre-Jubiläumskonferenz des Bologna-Prozesses nach Wien und Budapest geladen. Angesichts der Zustände an den Universitäten und den breiten Protesten für freie Bildung, sind die geplanten Feierlichkeiten eine Verhöhnung der Uni-Angehörigen.
Der Bologna-Prozess hat das Ziel, die Vereinheitlichung des europäischen Hochschulraumes für mehr Dynamik und Mobilität, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 11. bis 12. März werden die Bildungsminister*innen 46 europäischer Staaten, zur 10-Jahre-Jubiläumskonferenz des Bologna-Prozesses nach Wien und Budapest geladen. Angesichts der Zustände an den Universitäten und den breiten Protesten für freie Bildung, sind die geplanten Feierlichkeiten eine Verhöhnung der Uni-Angehörigen.</p>
<p>Der Bologna-Prozess hat das Ziel, die Vereinheitlichung des europäischen Hochschulraumes für mehr Dynamik und Mobilität, klar verfehlt. Die stark verschulten Studienpläne und der Druck diese in Mindeststudienzeit zu absolvieren erschweren es Auslandssemester zumachen. Das neue dreistufige Studiensystem führte zu erhöhter sozialer Selektion. Während der Bachelor einer größeren Zahl zugänglich sein sollte, verdünnen sich Master und PhD zu einem Eliteprogramm, das vor allem Frauen ausschließt. Zudem kommt die chronische Unterfinanzierung der Hochschulen sowie die Einführung von Studiengebühren und vermehrter Demokratieabbau an den Universitäten. Die schwere finanzielle Lage zwingt mehr und mehr Hochschulen, Konzerne als Investoren für Forschungan die Universität zu locken, unabhängige und freie Forschung wird dabei unmöglich. Die Ausrichtung der Lehrinhalte auf Arbeitsmarkt-Interessen im Zuge der Lissabonstrategie betrifft nicht nur Universitäten sondern soll zur Leitlinie des gesamten Bildungswesens werden, dies schränkt die Möglichkeit selbstbestimmt und kritisch zu Lernen ein.</p>
<p>Angesichts dieser desaströsen Lage sehen wir keinen Grund das 10- jährige Bestehen der Bolognareform zu feiern. Die europaweiten Proteste unter Studierenden, Lehrenden und Schüler*innen zeigen, dass die Politiker*innen nicht mehr über unsere Köpfe entscheiden können.</p>
<p>Die Bolognastrategie ist fehlgeschlagen und bietet keinen Grund zu internationalen Feierlichkeiten. Deshalb wollen wir die Konferenz mit Demonstrationen, Streik und Blockaden &#8220;empfangen&#8221;, auf einem Gegengipfel die europäische Hochschulpolitik kritisch hinterfragen und die Vernetzung der internationalen Bildungsproteste vorantreiben.</p>
<p><strong>Komm, beteilige dich! Versauen wir gemeinsam die Feierlichkeiten! Keine Party ohne uns!</strong></p>
<p><strong><a title="Bologna Burns" href="http://bolognaburns.org/" target="_blank">bolognaburns.org</a></strong></p>
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		<title>Übersicht über die Bilungsproteste im Jahr 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 16:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der Seite des &#8220;International Student Movement&#8221; findet ihr eine Auflistung der weltweiten Bildungsproteste, die alle in Verbindung mit den &#8220;neoliberalen Reformen&#8221; im öffentlichen Bildungssystem stehen. Hunderte von Aktionen in 51 Ländern über 5 Kontinente verteilt, wurden allein im Jahr 2009 gezählt.
Die Wurzel der Probleme ist überall dieselbe: Es ist ein und derselbe Kampf. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Seite des &#8220;International Student Movement&#8221; findet ihr eine <a title="Auflistung der weitweiten Bildungsproteste" href="http://emancipating-education-for-all.org/content/overview-education-protests-2009">Auflistung der weltweiten Bildungsproteste</a>, die alle in Verbindung mit den &#8220;neoliberalen Reformen&#8221; im öffentlichen Bildungssystem stehen. Hunderte von Aktionen in 51 Ländern über 5 Kontinente verteilt, wurden allein im Jahr 2009 gezählt.</p>
<p>Die Wurzel der Probleme ist überall dieselbe: Es ist ein und derselbe Kampf. Es ist unser Kampf! Zeit sich zusammen zu tun. Weltweit. Dazu kann das &#8220;<a href="http://emancipating-education-for-all.org/ism_de">International Student Movement</a>&#8221; als Austausch-, Informations-, und Vernetezungsplattform dienen und die Proteste global koordinieren.</p>
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		<title>Aktion zur Rektorenkonferenz</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 17:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bern</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Link zum Video der Rektorenkonferenz:
http://www.plebstv.com/a/aa06f36e01/Bildungsdemo_waehrend_der_RektorenkonferenzCRUZ_in_Bern
Am 21. Januar fand die Rektorenkonferenz (nein, es hat keine Rektorinnen) CRUS in Bern statt. Die CRUS ist ein Gremium, das bei wichtigen hochschulpolitischen Entscheidungen über Einfluss verfügt, jedoch weder demokratisch legitimiert noch offen ist für Mittelbau und Studierende.
Federführend wirkte die CRUS vor allem bei der Umsetzung der Bologna-Reform, die aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Link zum Video der Rektorenkonferenz:</p>
<p><a rel="nofollow" href="http://www.plebstv.com/a/aa06f36e01/Bildungsdemo_waehrend_der_RektorenkonferenzCRUZ_in_Bern">http://www.plebstv.com/a/aa06f36e01/Bildungsdemo_waehrend_der_</a><a rel="nofollow" href="http://www.plebstv.com/a/aa06f36e01/Bildungsdemo_waehrend_der_RektorenkonferenzCRUZ_in_Bern">RektorenkonferenzCRUZ_in_Bern</a></p>
<p><a rel="nofollow" href="http://www.plebstv.com/a/aa06f36e01/Bildungsdemo_waehrend_der_RektorenkonferenzCRUZ_in_Bern"></a>Am 21. Januar fand die Rektorenkonferenz (nein, es hat keine Rektorinnen) CRUS in Bern statt. Die CRUS ist ein Gremium, das bei wichtigen hochschulpolitischen Entscheidungen über Einfluss verfügt, jedoch weder demokratisch legitimiert noch offen ist für Mittelbau und Studierende.</p>
<p>Federführend wirkte die CRUS vor allem bei der Umsetzung der Bologna-Reform, die aus Bildung eine markttaugliche Ware gemacht hat.</p>
<p>Neben der Umsetzung der Bologna-Reform beschäftigt sich die CRUS hauptsächlich mit hochschulpolitischer Lobbyarbeit. Statt sich kritisch mit den aktuellen Entwicklungen auseinanderzusetzen und Bildung für alle zu fordern, reiht sich die CRUS in den Sprechchor der dominanten Wirtschaftsdiskurse ein: In Stellungsnahmen fordert sie mehr Autonomie für die Universitäten und stärkere Konkurrenz zwischen diesen. Hinter der Forderung nach Autonomie steckt die Vorstellung, dass Universitäten wie private Unternehmen geführt werden sollen, d.h. die Rektoren sollen ohne demokratische Mitsprache der Universitätsangehörigen frei über Zielsetzungen, Finanzen, Personal, Organisation und Sachmittel der Universitäten bestimmen dürfen.</p>
<p>Die Forderung nach mehr Wettbewerb zwischen den Universitäten zeigt, wie ernst ihnen die Ökonomisierung der Bildung ist. Wettbewerb zwischen Hochschulen führt zu Eliteuniversitten, ungleichen Bildungsmöglichkeiten und zum Verschwinden unrentabler &#8211; aber wertvoller &#8211; Studienbereiche.</p>
<p>Studierende der Universitäten Bern, Lausanne, Basel und Zürich versammelten sich deshalb am 21.1. in Bern zu kreativem Protest gegen die CRUS. Das blinde Jagen nach ECTS-Punkten und die Verschulung der Uni wurden ebenso in einem Theater dargestellt wie &#8220;Bologna. Drama in vier Akten&#8221;. Während der Kundgebung konnten wir mit zwei Rektoren zu der CRUS und der Räumung der Uni Zürich sprechen.</p>
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