Letztes Plenum vor Weihnachten

Abgelegt unter: Basel — Schlagwörter: — Cedric @ 18. Dezember 2009

Heute Freitag 18.12. um 16h im Studicafe.
Traktanden und alles weitere auf dem Wiki oder heute um 16h im Studicafe. Bis dann.

11 Kommentare »

  1. audimax wien geräumt!

    Comment von riot now — 21. Dezember 2009 @ 17:29

  2. Hm, nun haben wohl auch die Phil I – Revoluzzer in Basel fertig protestiert… und können wieder brav ihre Vorlesungen besuchen. Was hat’s gebracht? Nix!

    Comment von Günther R. — 3. Januar 2010 @ 11:39

  3. Das hättest du wohl gern das es nix gebracht hat. Aber es hat gebracht das sich ein paar Leute politisiert haben das wir eine schweizweite Bewegung auf den Weg gebracht haben. Bewegungen verlauffen immer in Wellen das war allen klar. Aber die die hier immer am lautesten von nichts gebracht sprechen sind die die nie ihren Arsch aus dem Sofa bekommen. Sie wollen sich damit beruhigen das Aktivität ja eh nichts bringt.

    Comment von Lisa — 4. Januar 2010 @ 18:00

  4. Liebe Lisa, du behauptest schon wieder, eure Kritiker wären zu faul, um “ihren Arsch aus dem Sofa (zu) bekommen”. Nun ist es aber leider so, dass du überhaupt keine Ahnung davon hast, was ich den lieben langen Tag so tue.

    An dieser Stelle sei aber nochmals darauf hingewiesen, dass weder Unirat, Studiengebühren noch Präsenzpflicht abgeschafft wurden. Was also wurde erreicht? Ja, man hat darüber geredet, ihr hattet eure Aufmerksamkeit und gut ist. In einem Monat besucht ihr wieder Vorlesungen, womit sich die Sache erledigt hat.

    Comment von Günther R. — 5. Januar 2010 @ 10:44

  5. Für die, die meinen es hätte nichts gebracht: Bitte “Unsere-Uni-Team” ;-) publiziert doch was schon alles erreicht wurde (z.B. in Bern)..
    :)

    Comment von Eine_vo_vilne/wenige — 7. Januar 2010 @ 08:36

  6. Wer glaubt, dass sich durch eine einwöchige Unibesetzung gleich alles verändert, hat wenig Erfahrung mit sich und der Welt. Veränderungen brauchen immer Zeit! Das die grossen Ziele und Forderungen nicht im handumdrehen realisiert werden, war allen vor vorne rein klar! Es muss aber immer grosses gefordert werden um überhaupt was zu erreichen…so funktionieren Verhandlungen nun mal. Was durch solche Aktionen erreichbar ist oder erreicht wird, lässt sich nie so leicht messen. Ich kenne viele Leute, die nichts mit der Uni zu tun haben, die aber durch die Besetzung angefangen haben politischer zu denken und das in ihrem Alltag umzusetzten, auf welche Art auch immer. Schwach hingegen finde ich stets die gleichen, platten Aussagen von “was hats gebracht”, wenn du die Ziele schlecht findets, so scheib weshalb, findest du sie gut, dann frag dich doch lieber, was kann weiter geschehen um sie umzusetzten! Und weshalb sollten die BesetzerInnen nicht weiterhin in Vorlesung gehen, weshalb widerspricht sich politisch zu engagieren und studieren? Das zeigt doch nur, das es Menschen sind, die – gegen alle Klisches – nicht einfach faul sind und kein Bock auf Studium haben, sondern es ernst meinen und ernst zu nehmen sind. Weisst du desweiteren was so läuft? Bist du bei den Treffen, in AGs… wenn du neue Gedanken hast und für das Stidium liest und schreibst, diskutierst und dich weiter entwickelst, ist das immer für alle sichtbar? und weshalb der ständige Hohn ohne Argumentation? erinnert eher an pubertäres genörgel, denn an gute Gründe gegen alles was von Unsereuni kommt zu sein…

    Comment von Nina — 7. Januar 2010 @ 16:34

  7. Günter, die Frage ist nicht, was du den lieben langen Tag tust, denn alle machen den lieben langen Tag etwas…die Frage ist ob alle was du tust, du alles nur für dich tust, oder auch mal denkst, was dein Tun bewirkt und vielleicht mal etwas anderes tust. Auch wenn für andere tun, etwas für sich tun ist, aber es bleibt auch für andere ein etwas und was bleibt bei deinem tun übrig…?!Guete Nacht!

    Comment von Moritz — 7. Januar 2010 @ 16:38

  8. Ja Moritz, gute Frage – ich gebe Sie gerne zurück. Gehen wir einmal von – frei aus der Luft gegriffenen – 200 Protestierenden aus, die gegen Studiengebühren, Präsenzpflicht und Unirat kämpfen. Ist dieses “Tun” tatsächlich im Interesse der restlichen 10′800 Studis?

    An Lisas Beitrag stört mich vor allem, dass mir vorgeworfen wird, ich sässe den lieben langen Tag faul auf meinem Hintern. Dabei sollte vielleicht einfach mal unterschieden werden, zwischen Desinteresse und Anderer-Meinung-Sein.

    @Nina: Nein, ich habe keine Ahnung, was (bei euch) sonst noch so läuft. ABER, es interessiert mich in diesem Sinne auch nicht, weil ich eure Meinung überhaupt nicht teile.
    - Meiner Meinung nach wird niemand aufgrund der Studiengebühren daran gehindert, zu studieren. Vergleicht man diese minimalen Gebühren mit den tatsächlichen Kosten, die ein Student verursacht, so sind sie geradezu vernachlässigbar, tragen aber einen Teil dazu bei, das Kostenbewusstsein zu fördern. Für tatsächliche finanzielle Missstände kennt die Schweiz genügend soziale Unterstützungsmöglichkeiten – wo also liegt das Problem?

    - Präsenzveranstaltungen hindern meiner Meinung nach auch niemanden daran, sich eine freie Meinung zu bilden. Und abgesehen: Werdet ihr später bei eurem Arbeitgeber auch darauf pochen, eure Arbeit von zu Hause aus erledigen zu dürfen? Heutzutage kann man ja mit Internet und Telefon problemlos fern vom Büro arbeiten. Wieso also noch vor Ort präsent sein?

    Comment von Günther R. — 11. Januar 2010 @ 10:43

  9. Da schaut man nach Wochen mal wieder vorbei und liest noch immer die gleichen lahmen Argumente wie: “Ihr tut ja selbst doch nichts.” Klar, ihr seit alle die Vorhut jener, welche den Arsch endlich aus dem Sessel gekriegt haben. Meinen tiefsten Respekt! Antikapitalismus, Antiwef, Internationale ahoi. Aber Facebook, Marketingüberlegungen und sonst all jene Strukturen nutzen, die man eigentlich (zumindest rhetorisch) bekämpft. Aber hei, man hat ja schliesslich an einer Demo mitgewirkt, da liegt das Stück Fleisch oder der Kaffee von Starbucks locker wieder drin (ich weiss, in etwa gleich polemisch wie “ihr kriegt doch selbst den Arsch nicht aus dem Sofa”, aber man passt sich halt an).

    Comment von Mr.Willis — 19. Februar 2010 @ 13:20

  10. Was schlagt denn Mr. Willis vor? Sind die Argumente falsch, weil nicht wahr, nicht richtig, weil Ziele nicht wahr nicht richtig? Lassen wir doch die langweilige Diskussion um wer macht was und wieviel. Wir alle machen genug…willst du kritisieren, dann doch inhaltlich. Die Kritik, der Kriterker_innen ist ebensfalls stets die selbige. Mehrheitsdiskussionen; als wäre eine Mehrheit stets berechtigt für alle zu entscheiden und als wüsste die Mehrheit immer alles besser. gelddiskussionen; wo soll denn so viel geld für euer Gratisstudium herkommen? Usw.

    Comment von Mr. Was — 28. Februar 2010 @ 23:07

  11. Ich versteh nich, was hier an Inhalt gefehlt hat. Was ich kritisiere ist noch immer, dass man Dinge kritisiert, die man/frau trotzdem selbst nutzt/unterstützt/fördert. So zum Beispiel eben Facebook, Twitter, etc. Ich glaube einfach, dass Veränderung bei sich selbst beginnt und nichts mit grossartigen Parolen zu tun hat. Schön, gehen wir auf die Strasse, demonstrieren und rebellieren wir. Und danach gehen wir alle nach Hause, twittern noch rasch wie cool die Demo war, kochen uns dann Geschnetzeltes mit Prix-Garantie-Nudeln und rauchen danach noch eine Zigarette und unterstützen dmait ein Milliardenunternehmen. Muss sich damit nicht gleich jeder angesprochen fühlen. Trotzdem finde ich, dass die Überlegungen, um welche es bei unsere uni eigentlich geht, genau dort anfangen sollten: bei sich selbst. Zumindest bevor ich auf die Strasse renne und schreiend anderen erkläre, was auf dieser Welt alles falsch laufen würde.

    Comment von Mr.Willis — 2. März 2010 @ 14:03

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