Agenda du Week-end à Lausanne

Filed under: Lausanne — Lausanne @ 28. November 2009

Samedi 28 novembre

12h30 : gare CFF Lausanne, rassemblement pour la manif‘ contre l’OMC (pour prendre le train de 12h42).

La marchandisation des études passe aussi par l’OMC!

Texte de lien OMC-EDUCATION

Soir: Occupation pour ceux qui veulent venir dormir…

Dimanche 29 novembre

Dès 12h: Pique-nique canadien! Apporte à manger…

14h: Film (amenez en si vous en avez, que l’on aille une sélection!)

17h: Plénum, discutions sur l’organisation du mouvement. IMPORTANT!

Après Plénum: Ateliers tracts, pétitions, actions, etc.

dès 21h: Jam-session, que tous les musiciens ramènent leurs instruments! Et jeux de société…

Übersetzung folgt…

Homepage von Genf

Filed under: Genf — Lausanne @ 27. November 2009

http://notreunige.wordpress.com/

Homepage der besetzten Uni Lausanne

Filed under: Lausanne — Lausanne @

http://www.notreunil.ch/

International Plenum for Better Education (IPBE) vom 27.-29.11. in München

Filed under: Weitere — Schlagwörter: — Sven @

An die Plena der besetzten Unis! nach über vier Monaten des ständigen Protests und der andauernden Besetzung von Universitäten in ganz Europa ist es nun an der Zeit, dass die Studierenden ihre Stimme gemeinsam erheben!

Dazu veranstalten die BesetzerInnen in München in Zusammenarbeit mit den BesetzerInnen aus Wien dieses Wochenende in München den „International Plenum for Better Education“!

Kommt alle und lasst uns unsere Stimme gemeinsam erheben, um den Protest auf eine neue, von keinem zu überhören- oder sehende Ebende zu heben!

Students of the world – unite!

Es dankt,
die AG International München der Besetzten Unis in Wien und München

IPDE_Invitation

Raus an die Bildungsdemo!

Filed under: Basel — Lisa @ 26. November 2009

Die bürgerliche Koalition, welche die Mehrheit im KantonsratZürich stellt, will die Studiengebühren erhöhen. Doch esbleibt nicht bei ein, zwei Franken sondern es handelt sich dabeium eine Verdoppelung auf ca. 1200 Fr.-. Die Folgen sindverheerend: Hauptsächlich finanziell Schwächere werden vom Studium ausgeschlossen. Gleichzeitig erschwert das Bolognasystem den Studierenden die Möglichkeit eines Einkommens, da sie ihren Lebensplan nach einer straffen Bolognapunktejagd ausrichten müssen.Zusätzlich schrumpfte in den letzten Jahren der Stipendientopfum 19% während gleichzeitig die Zahl an Studierenden um 88% zugenommen hat. Können bald nur noch Kinder reicherEltern studieren? Es kann nicht sein, dass die Folgen der Krise auf die Studierenden abgewälzt werden. Während die Banken mitSteuergeld vollgepumt werden, sinkt das Bildungsbudget. Wirfordern ein dauerhaftes Rettungspaket für die Bildung! Lasst uns weiterkämpfen! Raus zur Demo gegen den geplanten Bildungsabbau! Bildung für alle!

Da wie schon vom Rektor bestätigt eine Konkurenz Situation zwischen den Universitäten herscht geht auch Basler Studentinnen diese Erhöhung etwas an. Denn es ist damit zu rechnen, dass sie hier bald folgen wird.

Freitag 28.11, 17:00, Haupteingang Uni Zürich

Zug ab Basel SBB 16:07

Uni Lausanne und Genf nun auch besetzt!

Filed under: Lausanne — Schlagwörter: — Cedric @

Neu ist die Uni Lausanne nun als erste französisch sprachige Universität in Europa besetzt!

Nachtrag: Nun auch Genf!

Veranstaltungen an der besetzten Uni Zürich, Donnerstag, 26.11.

Filed under: Zürich — Schlagwörter: — Zuerich @

Veranstaltungen

im besetzten Hörsaal KOH-B-10 («Haribo-Saal») am Donnerstag, 26. November 2009

14:00 – Konsensfindung konret

Diskussion mit Inputs von der Agentuer Vagant.

16:15 – Leistungsprinzip an der Universität

von Holger Schatz, Soziologe, Redaktor «denknetz».

18:15 – PROF. PETER RADELFINGER:

«DISKRETE KUNST DES WIDERSTANDS»

Peter Radelfinger ist Künstler und Professor an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)

20:15 – Offenes Plenum

Infos und Essen (Morgen, Mittag, Abend) im Foyer («Forum») unterhalb Lichthof. Lunchkino.

Weitere Infos: www.unsereunizh.ch

StudentInnen: Heraus zur Anti-WTO Demo in Genf!

Filed under: Basel,Weitere — Schlagwörter: — Lisa @ 25. November 2009

StudentInnen: Heraus zur Anti-WTO Demo in Genf

Vom 30.11.-2.12.09 findet in Genf die Minister-Konferenz der WTO statt. Gegen diesen Gipfel mobilisieren verschiedene Bündnisse international zur Grossdemo am Samstag 28.11.09 – 14Uhr, Place de Neuve, Genf. Gründe, als StudentInnen an diesem Protest teilzunehmen gibt es genug.

Was hat die freie Bildung, für welche wir kämpfen, gemeinsam mit der Trinkwasserversorgung in Ägypten? Was mit der Schliessung des Gemeinde-Spitals Riehen? Wie hängt Unsere Uni zusammen mit der Swisscom, der Post oder dem S-Bahn-Chaos in Berlin?

Gemeinsam ist diesen zufälligen Beispielen aus verschiedenen Bereichen des täglichen Lebens, dass sie im Fokus der PrivatisiererInnen stehen oder diesen bereits zum Opfer fielen.

Gegen die WTO…

  1. Liberalisieren – dies bedeutet, den öffentlichen Sektor für den Markt öffnen.

  2. Ökonomisieren – Effizienzsteigerung auf Kosten der Angestellten und KonsumentInnen.

  3. Privatisieren – Auslagerung der Gewinne an Private.

  4. Resozialisieren – Abwälzung der Kosten auf die Allgemeinheit, sobald die Gewinne stagnieren.

Das Konzept ist ebenso verbrecherisch wie einfach. Allerdings gestaltet sich die Umsetzung auf globaler Ebene etwas komplizierter. Die oft an nationale Interessen gebundenen Unternehmen kämpfen um Gewinnmaximierung auf Kosten der anderen, um die begrenzten Geldtöpfe und Einflusssphären. Diese sich konkurrierenden Ansprüche möglichst einvernehmlich zu regeln, ist die wesentliche Aufgabe der Welthandels-Organisation WTO mit ihrem Sitz in Genf. Dass die WTO an dieser Aufgabe scheitert und scheitern muss, zeigt sich am Stagnieren der Doha-Runde seit acht Jahren und nicht zuletzt auch an der weltweit zunehmenden Kriegstendenz.

…und ihr GATS…

Wenn auch die WTO in vielen ihrer Kernbereiche ziemlich handlungsunfähig ist, so dürfen wir sie doch nicht unterschätzen. Gerade im Bereich der öffentlichen Dienstleistungen und darin der Bildung, ist die Wirkung der ständigen WTO-Appelle nach mehr Liberalisierung und Privatinvestitionen nicht zu übersehen. Zur Durchsetzung und Absicherung dieser Marktöffnung wurde 1993 ein eigenes Vertragswerk geschaffen, das GATS (General Agreement on Trade in Services), dessen Zweck nach Eigenangaben die „fortschreitende Liberalisierung“ sämtlicher Servicebereiche ist.

Zwar gilt dieses auch von der Schweiz unterzeichnete Abkommen hier noch nicht für die öffentliche Bildung. Zahlreiche Reformen der letzten zehn Jahre – so der Bologna-Vertrag – sind jedoch als Vorbereitungsschritte dahin zu verstehen. Und wem dies nützen soll, stellt die EU-Kommission unmissverständlich klar: „Das GATS ist nicht einfach etwas, was zwischen den Regierungen existiert. Es ist vor allem ein Instrument zum Wohle der Unternehmen.“ Zu holen gibt es einiges: Allein der Weltmarkt für Bildung wird auf zwei Billionen US-Dollar geschätzt.

…unser Widerstand!

Schliessen wir uns also am Samstag dem Widerstand gegen die WTO an. Verbinden wir unseren Kampf mit den ArbeiterInnen, die dort gegen die Angriffe der WTO auf die Arbeitsgesetze protestieren. Und mit dem Kampf der BäuerInnen gegen die Agrar-Freihandelsabkommen der WTO. Und mit jenem der MigrantInnen aus dem Trikont gegen die gezielte Verarmung ihrer Herkunftsländer durch die WTO.

Setzen wir uns gemeinsam mit allen Menschen, die genug haben von Konkurrenz und Verwertungslogik, für eine Welt ein, die sich an Solidarität und unseren Bedürfnissen orientiert!

Auf nach Genf!

Für Bildung nach unseren Interessen!

Wer hat Hunger? UZH serviert Spaghetti Bologna

Filed under: Zürich — Zuerich @

Um unsere Forderungen in die Öffentlichkeit zu bringen und auf die vom Kantonsrat beschlossene Verdoppelung der Studiengebühren aufmerksam zu machen, veranstalten die Besetzer_innen der Uni Zürich morgen ab 12 Uhr vor der Universität Zürich eine VoKü (Volxküche), Infostände und Aktionen.
Da im momentanen Bildungssystem die Chancen ungerecht verteilt sind, wird auch das Tagesgericht „Spaghetti Bologna“ nicht einfach nur ausgeteilt. „Spaghetti Bologna“ gilt als Anlehnung an die EU-Bildungsreform von Bologna, dessen mangelhafte Umsetzung Hauptkritikpunkt der Studierenden ist.
So wie der Hochschulzugang derzeit durch die finanzielle Hürde der Studiengebühren geregelt ist und für viele deswegen nicht in Frage kommt, werden auch die Spaghetti Bologna nur gegen das Ziehen von Losen ausgegeben, jeder darf gerne herausfinden, ob er oder sie das Glück reicher Eltern hat!
Außerdem wollen die Besetzer_innen herausfinden, was passiert, wenn man Konsequenzen des aktuellen Lernverhaltens zu Ende denkt. Dem von Soziologen Kurt Imhof betitelten „Bulimie-Lernen: Reinfuttern, rauskotzen, vergessen“ fehlt die kritische Auseinandersetzung und das selbstbestimmte Lernen. Was passiert, wenn man die so geschaffenen „Bildungszombies“ auf die Gesellschaft loslässt?
Hinkommen und Herausfinden,
Donnerstag, 26. November ab 12 Uhr vor dem Haupteingang der Universität Zürich

Brief an Rektor Würgler

Filed under: Bern — Schlagwörter: — Bern @

An den Rektor der Universität Bern

Bern, 25. November 2009

Ihr Vertragsangebot

Sehr geehrter Herr Würgler

Wir haben Ihren Entwurf für eine Vereinbarung über die beschränkte und zeitlich begrenzte Nutzung der Räumlichkeiten an der Parkterrasse 14 und Gertrud-Woker-Strasse 3 erhalten.

Ihr Vorschlag ist für uns unannehmbar.

Wir haben Ihnen mitgeteilt, dass wir einen ernsthaften Beitrag der Unileitung zur Schaffung einer nachhaltigen Plattform erwarten, wo aktuelle Probleme der Hochschulpolitik offen, kritisch und unabhängig diskutiert werden können. Dafür ist es notwendig, dass wir Räume (insbesondere Seminarräume) unbefristet zur Verfügung haben und selbst über die Nutzung bestimmen können.

Sie selbst haben uns in Ihrem Schreiben vom 23. November 2009 zugesichert, der Zweck Ihres Raumangebotes sei, dass wir unsere „Diskussionen und Veranstaltungen weiter führen können“. Mit grossem Bedauern nehmen wir Ihre Meinungsänderung diesbezüglich zur Kenntnis.

Wir haben während der Besetzung der Aula bewiesen, dass wir einen Raum selbstbestimmt und verantwortungsvoll zu verwalten wissen.

Wir können das vorliegende „Angebot“ nicht anders interpretieren, als dass Sie unsere Bewegung nicht ernst nehmen.

Trotzdem halten wir unsere Einladung zur Podiumsdiskussion aufrecht – obwohl es uns befremdet, bisher keine Antwort von Ihnen erhalten zu haben. Wir möchten darauf hinweisen, dass am heutigen Podium nur inhaltliche Fragen diskutiert werden.

Wir halten unser Versprechen: Nachdem wir heute Abend im Rahmen des Podiums unsere Anliegen direkt und unverfälscht an die Öffentlichkeit getragen haben, werden wir die Aula der Universität bis Donnerstagmorgen verlassen. Die Frage, wo wir unsere Arbeit weiterführen, bleibt im Raum.

Mit freundlichen Grüssen

Die BesetzerInnen der Universität Bern

PS. Einen Gruss vom rosaroten Panther: „Heute ist nicht alle Tage – ich komm’ wieder, keine Frage“.

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